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Cerro de Pasco

Die peruanische Stadt Cerro de Pasco liegt auf einer Hochebene in den Anden und ist eine der höchstgelegenen Städte der Erde. Als Hauptstadt der Region Pasco hat über 70.000 Einwohner.

Die Stadt wurde im Jahr 1578 als Bergbau-Siedlung gegründet. Hier wurde im 17. Jahrhunderr Silbervorkommen entdeckt. Während der Jahre 1639 bis 1740 war Cerro de Pasco durch seinen Mineralienreichtum berühmt und konnte sie in Bezug auf die Ausbeute mit der bisherigen Silberhauptstadt Potosí gemessen werden. Vom spanischen Bergmann José Maíz y Arias wurde ein enormer Tunnel in Zanacancha gebaut und große Mengen an Silbervorkommen gefunden. Vizekönig Luis Fernández y Cabrera sandte im Jahr 1639 5 Millionen Dukaten von der Stadt nach Spanien. Die Einwohnerzahl erhöhte sich bemerkenswert.

General Arenales proklamierte am 7. Dezember 1820 die Unabhängigkeit von Pasco und Ramón de Arias wurde zum Bürgermeister ernannt.

Die Stadt gilt als Mittelpunkt der Minenindustrie in den Zentralanden von Peru. Im Zentrum der Stadt gibt es die Tagebaumine Raul Rojas und eine Untertagemine. Dort wird seit den 1960er-Jahren überweiegend Zink und Blei abgebaut, früher auch Kupfer. Ein Großteil der Einwohner ist im Bergbau (Blei, Gold, Kupfer, Silber und Zink) erwerbstätig.

Das Theaterstück El Cóndor Pasa thematisiert die sozialen Konflikte im Bergbau, die in der Stadt des beginnenden 20. Jahrhunderts stattfanden.

Das Klima in Cerro de Pasco ist in erster Linie durch die Höhe bestimmt. Es gibt eine regnerische Periode, die von September bis Mai dauert, und eine trockene Periode, die von Juni bis August dauert.

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