Huaraz liegt etwa 450 km nördlich von Lima und ist die Hauptstadt der Region Ancash. Einwohnerzahl:119.000.
Huaraz ist der Mittelpunkt des landwirtschaftlich wichtigen Tales Callejón de Huaylas und gleiczeitig Ausgangspunkt für die benachbarte Hochgebirgsregion Cordillera Blanca, wo sich Perus höchster Berg, Huascarán (6768 m), befindet, sowie zu klassischen andinen Dörfern, Lagunen und Bergseen, zu eindrucksvollen, schneebedeckten Bergen, bedeutsamen archäologischen Denkmälern, und es ist selbstverständlich ein exzellenter Platz für Abenteursport.
7 km nördlich der Stadt ist Willkawayin zu finden, die eine über 1000 Jahre alte Tempel- und Wehranlage ist und aus schweren Megalith-Quadern fertiggestellt wurde. Aufgrund der Form der Gebäude und der Außen- und Innendekoration vermutet man, dass Willkahuain während der Periode der Wari-Kultur gebaut worden ist. Diese Kultur ist einer der vor-inkaischen Regionalkulturen von Südamerika, die von ca. 600 bis 1100 n.Chr. die westliche Andenregion des heutigen Perus und die Küste dominierte.
Am 31. Mai 1970 wurde Huaraz durch ein Erdbeben schwer beschädigt. Beim Erdbeben kamen ungefähr 10.000 Personen ums Leben. Die Stadt wurde aber erneut komplett neu aufgebaut und erfährt vor allem seit Ende der 1990er Jahre eine starke Entwicklung durch ganzjährlichen Tourismus – Trekking und Bergsteigen - . Darüber hinaus zieht die Stadt auch Einwohner anderer Städte des Callejón de Huaylas wie Caraz, Carhuaz, Recuay und Yungay. In Huaraz gibt es die besten Restaurants und Hotels im Tal.
Die Region hat zwei typische Jahreszeiten: von Mai bis Oktober dominiert die Trockenzeit, was ausgezeichnet für Tourismus ist, von November bis April dauert die Regenzeit.